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Einführungswoche 2016 bei der Volksbank Rhein-Ruhr

Seit dem Accessment-Center im August des letzten Jahres ist nun schon ein Jahr vergangen und die Ausbildung hat endlich gestartet. Um perfekt auf den Ausbildungsbeginn vorbereitet zu sein, hatten wir erstmal eine Einführungswoche. Ein paar Tage vorher mussten wir aber schon einmal in der Hauptstelle am Innenhafen auftauchen, um erste Informationen über den Ablauf unserer Ausbildung zu bekommen. An dem Tag erhielten wir unter anderem Unterlagen für die Ausbildung, sowie unser Berichtsheft, Namensschilder und den Volksbankanstecker. Wir Mädchen bekamen dann noch das orangene Halstuch und die Jungs die dazu farblich passenden Krawatten. Viel wurde an unserem „kürzesten Arbeitstag“ noch nicht besprochen, aber wir konnten uns alle noch ein bisschen besser kennenlernen und einige Fragen wie zum Thema „Was soll ich bloß anziehen? wurden auch schon beantwortet. Am Ende des Tages gingen wir also alle etwas schlauer nach Hause und konnten uns auf die kommende Einführungswoche freuen.

Der erste Tag für die neuen Azubis der Volksbank Rhein-Ruhr sah folgendermaßen aus:
Mit viel Vorfreude haben wir uns um 9:00 Uhr in der Zentrale der Volksbank Rhein-Ruhr eingefun-den. Der Schwerpunkt des heutigen Tages lag darin, uns untereinander und unsere Ausbilder besser kennenzulernen. Daher standen Selbstpräsentationen und Einschätzungen der Azubi-Kollegen an. Um schön in den Tag zu starten, sollten wir nach der Begrüßung in Teamarbeit ein außergewöhnliches Namensschild basteln, was leichter klang als es in Wirklichkeit war. Nachdem wir dann Präsentationen über die Genossenschaftsbanken gehalten haben, ging es zum gemeinsamen Mittagessen in ein Restaurant. Die Möglichkeit unsere Kollegen kennenzulernen, haben alle genutzt.
Nach dem unterhaltsamen Mittagessen wurde uns das Projekt „Zukunftsplaner“ vorgestellt, dass zur finanziellen Planung des Lebens dient. Mit einem Blick auf die nächsten Wochen und in die Zukunft, ging der erste Ausbildungstag zu Ende.

An unserem zweiten Tag haben wir Besuch von vielen verschiedenen Mitarbeitern bekommen. Einer von ihnen war David Thomas aus der Abteilung Firmenkunden. Schon vor unserem Treffen durchforschte er die Facebook, Twitter, Snapchat und Instagram Accounts von uns und versuchte Informationen über uns herauszufinden die wir auf diesen Social-Media Plattformen veröffentlicht haben, welches ihm jedoch nur bedingt gelungen ist, was ihn äußerst glücklich stellte. Außerdem wurde mit uns ein Banküberfallszenario nachgespielt und wir mussten einen Überfallbogen ausfüllen, auf dem wir die Täter genau beschreiben mussten, nachdem zwei nette Mitarbeiterinnen den Raum testweise betreten haben. Dies hat uns allen sehr Spaß gemacht, obwohl es sich in Wirklichkeit natürlich keiner wünscht. Außer Herrn Thomas und vielen weiteren Mitarbeitern haben wir auch den weltbekannten Zukunftsplaner kennengelernt, welcher ein wichtiges Arbeitsmittel zur Beratung sowohl von jüngeren, als auch älteren Kunden ist. Das Konzept des Zukunftsplaner hat mir persönlich sehr gut gefallen, denn es ist aufgebaut wie ein Gesellschaftsspiel. Man gewinnt zwar keine Pokerrunden, jedoch nimmt man einiges für seine Zukunft mit und man lernt was man dafür tun muss um seine Ziele in der Zukunft zu erreichen.
Unser Tag endete mit einer kurzen EDV-Einführung in den hauseigenen Schulungsräumen, bei der uns die Computerprogramme erklärt wurden, mit denen man in der Bankfiliale täglich zu tun hat.

Den dritten Tag unserer Einführungswoche haben wir im Klettergarten an der Regattabahn in Duisburg verbracht. Das Wetter war an diesem Tag nicht ganz auf unserer Seite, aber davon haben wir uns nicht abhalten lassen.

Wir starteten den Tag mit ein paar Spielen zum Aufwärmen. In Zweiergruppen ging es darum Vertrauen zueinander aufzubauen. Also wurden Augenbinden ausgepackt, womit einer aus der Gruppe sich die Augen verband und vom jeweils anderen geführt wurde.
Ziel war es einen Gegenstand zu erraten und seinem Partner zu vertrauen. Schließlich stehen im Wald eine Menge Hindernisse, an denen man sich den Kopf stoßen könnte.

Nach dem Aufwärmen ging es an das Teambuilding. Es folgten Aufgaben, welche nur als Gruppe lösbar waren.
Unter anderem mussten wir als Gruppe ein in ca. 1,20m Höhe hängendes Seil überwinden, welches dabei nicht berührt werden durfte. Nach ein paar Diskussionen wurde schnell in der Gruppe ein Lösungsvorschlag entwickelt. Die ersten wurden elegant über das Seil geworfen und die folgenden wurden per Räuberleiter über das Seil befördert. Nun waren bis auf zwei aus unserer Gruppe alle über das Hindernis gekommen. Die letzten beiden wurden dann zu Olympioniken in der Kategorie Hochsprung. Zum Erstaunen aller funktionierte dies erstaunlich gut.

Im Anschluss an die Spiele ging es nun endlich an die Teamstationen und auf den Marathon-Parkour.

Nach einem langen und anstrengenden, aber auch amüsanten Tag, war unser oberstes Ziel erreicht. Wir sind als Gruppe zusammengewachsen und haben gelernt einander zu vertrauen.

Damit war der Tag ein voller Erfolg und ein Erlebnis, welches wir alle so schnell nicht mehr vergessen werden.

Der letzte Tag unserer Einführungswoche stand kurz darauf an. Die Aufregung war riesig, denn bald sollte es richtig los gehen, doch zunächst wurde das Kundengespräch am Schalter simuliert.

„Ich möchte mir gerne Geld auszahlen lassen“, teilte mir unsere gespielte Kundin mit.
„Kennen Sie Ihre Kontonummer?“ „Nein, dass ist das Konto meiner Tochter.“
Also Namen der Tochter erfragen und die Vollmacht der Mutter prüfen.
Klingt einfach? Doch die Dame konnte sich nicht ausweisen.
Kurz überlegen, Unterlagen im System durchsuchen, Legitimation prüfen.

Eine andere Azubine hatte noch ein viel größeres Problem:

„Ich möchte 2.500,- EUR mitnehmen.“
– Kunde bereits im Dispo und nur noch 200,- EUR bis zu seinem Limit –
„Ich kann Ihnen das Geld leider nicht auszahlen, da die Summe über Ihrem Gesamtlimit liegt.“
„Ich möchte das Geld jetzt aber abheben, es ist wichtig und meine Frau wartet draußen!“, schrie der ‚Kunde‘.
Kundenfreundlich eine Lösung anbieten hieß hier die Devise.

Mit dem Wissen aus den Tagen der Einführungswoche waren wir bereit, in den Filialen unsere Ausbildung praktisch zu beginnen.

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